5. Firmenkindertag bei LINGL

22. Nov. 2018

Alle fleißigen Teilnehmer, Herr Karl Liedel (Mitglied der Geschäftsleitung), Herr Anton Schneider (Ausbilder) sowie einige LINGL-Azubis

Fröhliches Kinderlachen war am Mittwoch in der Elektro-Lehrwerkstatt und den Büros der Firma LINGL zu hören. Anlässlich des schulfreien Buß- und Bettags waren die Beschäftigten eingeladen, ihre Kinder mit zur Arbeit zu bringen.

Für berufstätige Eltern stellt der Buß- und Bettag oftmals eine organisatorische Herausforderung dar: „Wohin mit den Kindern, die noch nicht allein zu Hause bleiben können?“ Bei LINGL wurde daher auch in diesem Jahr eine Betreuung für die Mitarbeiterkinder angeboten, um die Angestellten zu entlasten und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Unternehmen zu fördern. „Wir freuen uns, dass die Kinder jedes Jahr gerne zu uns kommen und das Angebot bei den Eltern so positiven Anklang findet. Es ist schön, immer wieder viele bekannte, aber auch neue Gesichter zu sehen“, so Harald Gruber, Bereichsleiter für Personal- und Sozialwesen.

LINGL-Auszubildende organisieren Kindertag

Das Besondere am Firmenkindertag bei LINGL ist, dass die Organisation und Durchführung des Events komplett in den Händen der Auszubildenden liegt. Die Azubis haben sich in diesem Jahr wieder ein buntes Programm für die kleinen Teilnehmer einfallen lassen, das bei den 20 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 6 und 13 Jahren garantiert keine Langeweile aufgekommen ließ.

 

Gestartet wurde der Tag mit einem leckeren und gesunden Frühstück, so dass sich die Kinder für die bevorstehenden, spannenden Aktivitäten ausreichend stärken konnten. Auf dem Plan standen unter anderem die Gestaltung eines großen Wandbilds, Windlichter und Weihnachtsschmuck basteln, Mandalas ausmalen sowie lustige Kreis- und Tischspiele.

Kleine Talente mit großem handwerklichem Geschick

Die älteren Kinder durften ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen: Mit Hilfe der Auszubildenden stellten sie ein in Regenbogen-Farben leuchtendes Licht her. Unter höchster Konzentration und mit viel Spaß wurde fleißig gelötet und getüftelt. „Unter unseren kleinen Teilnehmern befinden sich echte Talente für die Arbeit mit Elektrotechnik. Vielleicht dürfen wir den ein oder anderen in einigen Jahren als Azubi wieder hier in der Lehrwerkstatt begrüßen“, stellte Anton Schneider (Ausbildungsleiter Elektro) mit großer Freude fest.

Gegen 16 Uhr wurden die erschöpften, aber zufriedenen „Arbeiter“ dann von Ihren Eltern wieder abgeholt. „Es war zwar anstrengend, aber es hat großen Spaß gemacht! Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, “ so das Fazit der sehr engagierten Azubis.

Digitalisierung im Anlagenbau - Lingl 4.0

Nov. 2018

Schlagwörter wie Industrie 4.0 oder Digitalisierung sind in unserer heutigen Gesellschaft und der dazugehörigen Berichterstattung ein fester Bestandteil geworden.

Doch was verstehen wir als Firma Lingl unter diesen weitläufigen Begriffen?

Die Chance der Digitalisierung besteht für uns darin, Althergebrachtes infrage zu stellen, zu analysieren und mit unseren Kunden zusammen zu einem nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu optimieren.

Wir als Firma Lingl fungieren hierbei nicht nur als Anlagenbauer, sondern als strategischer Partner von der Beratung über Konzeption bis hin zur kompletten Umsetzung individueller Aufgabenstellungen.

Gemäß dem Leitsatz „Mit Tradition und Innovation zur smarten Produktion“ ist es unser erklärtes Ziel, Sie als Kunden auf dem Weg hin zur Smart Factory zu begleiten.

Abb.1: Schritte zur Smart Factory
Abb.2: Lingl-Vernetzungskonzept

 

 

Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz und das Zusammenschmelzen von Informations-, Kommunikations-, Automatisierungs-, und Produktionstechnologien stellen den essentiellen Kern einer intelligenten, zukunftsfähigen Produktion dar.

Unser Bestreben ist es, die daraus resultierende Komplexität durch vernetzte und transparente Produktionsprozesse beherrschbar zu machen. Auf der Basis einer nahtlosen Vernetzung aller Komponenten wird ein durchgehender Informationsfluss über die gesamte Werksanlage erreicht.

Intuitive Bedienung über modernste HMI-Systeme ermöglicht verkürzte Einarbeitungszeiten und computergestützte Diagnosemöglichkeiten zur Störungslokalisierung. Somit wird die technische Verfügbarkeit der Anlage erhöht und Maschinenstillstände reduziert.

Adaptive Bedienoberflächen, Produktionsdatenerfassung und das virtuelle Abbild der Maschine in Echtzeit (digitaler Zwilling) können an einem zentralen Punkt eingesehen werden und gewähren dadurch eine permanente Produktionsübersicht.

Cloudbasierte Speichersysteme bieten die Möglichkeit einer ortsunabhängigen Auswertung der erfassten Daten, eines permanenten Condition Monitoring (Zustandsüberwachung) und einer daraus resultierenden Analyse der Prozesse hinsichtlich Energie & Produktion mit dem Ziel der qualitativen und quantitativen Optimierung.

Es gibt keinen allgemeingültigen Ansatz zur vierten industriellen Revolution, vielmehr beschreibt dieser Trend eine Philosophie, den digitalen Wandel für den eigenen Firmenerfolg zu nutzen und die eigenen Stärken auszubauen.

Lassen Sie uns deshalb diese Ansätze miteinander definieren und in Ihren Projekten umsetzen, um eine erfolgreiche Zukunft gemeinsam zu gestalten.

 

„Let us start to produce smart“